Logistik: geordnete Verhältnisse in Tabellen und Datenbanken
schaffen.
Üblicherweise bekommen wir die Daten nicht schön aufgefädelt
am Stück und einheitlich, sondern einen Teil so und den anderen
so. Während es bei Drucksachen nicht weiter stört, wenn
der eine Katalog so aussieht und der andere ein bisschen anders,
wirkt das auf CD-ROM sehr dilettantisch. Außerdem sind Kataloge
meist "redundant", das heißt, dass Teile des einen
Kataloges auch in einem anderen vorkommen. Das muss natürlich
beseitigt werden, was aber wiederum Lücken hinterlässt.
Und natürlich ist es nicht Sinn einer CD, alles beim Alten
zu lassen und nur das Medium zu wechseln. Eine CD kann tolle Möglichkeiten
bieten, aber nur, wenn man sie auch nutzt.
Bei vielen Daten - noch dazu von einer für Media-Designer
nicht immer ganz verständlichen Materie - ist Ordnung und Logistik
alles.
Glücklich kann sich schätzen, wer eine einigermaßen
gesammelte Produkt-Datenbank hat und einzelne geordnete Beschreibungsblätter.
Auch für die Suche ist das unabdingbar.
Wir brauchen also in jedem Fall eine Datenbank mit allen Produkten.
Diese Datenbank sollte allen Text zu den Produkten enthalten, bei
meist längeren Beschreibungen auch eine Kurzbeschreibung. Wenn
es mehrere Ausführungen eines Produktes gibt, sollten diese
auf jeden Fall in einer eigenen verknüpften Tabelle stehen,
und zwar nur die spezifischen Unterschiede zum Stammdatensatz. Leider
sind "historisch gewachsene" Datenbestände hier oft
etwas inhomogen, das eine Produkt ist in abhängigen Datensätzen
angelegt, andere sind eigene Datensätze mit schriftlichen Verweisen
("Wie Nr 12345, nur rot)
Falls eine saubere Datenbank bereits vorhanden ist: super. Falls
nicht, ist sie schnell erstellt, muss aber mit den Daten gefüttert
werden. Dazu haben wir unzählige Tricks auf Lager und haben
uns angewöhnt, zuerst zu versuchen, das ganze irgendwie mit
automatisierter Datenzusammenführung zu bereinigen, oft gibt
es aber so viele Ausnahmen und Unsicherheiten, dass trotzdem ein
Spezialist von Hand nachbearbeiten muss. Natürlich muss auch
so manche Ausnahme hineingezwängt werden; wenn es nicht zu
viele sind, macht man Ausnahmeregelungen, wenn es häufiger
vorkommt, muss man sich etwas überlegen.
Bilder sollten nicht in der Datenbank eingebunden sein, sondern
nur als Textfeld mit dem richtigen Bilddateinamen, ebenso andere
externe Daten.
Diese Vorbereitungsphase muss gemeinsam und sorgfältig gemacht
werden, dadurch kann in der folgenden Phase der Entwicklung und
Programmierung viel Ärger, Zeit und Frust vermieden werden.
Und Sie kennen sicher das gute Gefühl, wieder mal richtig aufgeräumt
zu haben :-)) Nicht zuletzt ist diese Datenbank der Kern für
weitere Updates. Je sauberer sie gehalten wird, umso schneller und
damit günstiger lässt sich arbeiten.
Die Arbeit an der CD-ROM beginnt erst richtig, wenn diese Datenbank
halbwegs vorhanden ist oder zumindest gut auf Schienen steht. (Wir
verwenden sie vorerst als Test-Daten, irgendwann muss aber natürlich
auch eine Endkorrektur darin stattfinden)
interaktive Kataloge auf CD-ROM:
Ordnung in Tabellen und
Datenbanken
Linkpartner:
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Tabellen und Datenbanken
Das Lieferprogramm von Böhler Uddeholm auf CD-ROM: Werkstoffeigenschaften, Anwendungen, Normvergleichstabellen..
Man sieht es der CD nicht an, dass 2/3 des gesamten Quellcodes nur der Zusammenführung und Reorganisation
der verschiedensten Datenquellen diente: Hunderte teils redundante Listen und Tabellen waren so zu organisieren,
dass jeder Maschinenbauer mit wenigen Klicks den richtigen Werkstoff findet.
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