Aspirin für müde Websites

Aspirin für müde Websites: Wenn das Geschäft momentan schwächelt, sollte man Google Anzeigen griffbereit in der Hausapotheke haben. Ein kurzer Beipacktext zu Wirkung und unerwünschten Nebenwirkungen.

Google-Anzeigen

Nicht immer strömen die Besuchermassen auf die Website. Suchmaschinen-Optimierung ist ein langwieriger und arbeitsintensiver Prozess, und wer es nicht selbst machen will, wird wohl auch dafür ein Geldchen ausgeben müssen. Google Anzeigen sind ein alternativer Weg, den Nutzen seiner Website zu steigern.

Google Anzeigen funktionieren recht unkompliziert: Man legt ein Monatsbudget fest - und was man bereit ist, pro Klick auf eine Anzeige zu zahlen.
Typische (niedrige) Werte sind zb €200,- / Monat und 30 Cent pro Klick.
Google legt dann fest, wie oft und an welcher Position die Anzeige erscheint. Zahlt ein anderer mehr, wird dieser besser und öfter gelistet – und wird dementsprechend mehr Umsatz machen. Es liegt letztlich an einem selbst, wie man Kosten/Nutzen austariert.

Wichtig: Die Anzeigen können jederzeit geändert oder auch pausiert werden, dabei fallen keine Kosten an. Es ist keine Lebensentscheidung.

Bieten wir das an?

Jein. Wir bieten an, eine Strategie zu entwickeln, die Zahlenwüste durchzusehen und zu betreuen. Zum Stundensatz €60,- / Stunde. Wir wollen aber nicht, dass Zahlungen an Google über uns erfolgen, weil es für uns schwierig ist, das zu trennen und zu verwalten. Ihr Name, Ihre Kreditkarte, Ihre Zahlungen, Ihr Überblick. Nehmen Sie sich die üblichen € 70,- Gutschein von Google, testen Sie ein wenig (Tipps dazu weiter unten) – und dann gehen wir das gemeinsam an.

Streuverluste vermeiden

Sie zahlen pro Klick. Natürlich können Sie Anzeigen schalten mit der Headline "Lady Gaga nackt unzensuriert" - und Sie werden Ihr Budget in 2 Stunden aufgebraucht haben, ohne auch nur ein einziges Geschäft abgeschlossen zu haben.

Klingt albern, ist aber – etwas überspitzt - ein typischer Anfängerfehler. Achten Sie darauf, dass nur Leute klicken, die tatsächlich an Ihrem Angebot interessiert sind. Vermeiden Sie allzu reißerische Titel. Geben Sie klar an, was Sie bieten. Begrenzen Sie auch die geografische Region. Und vor allem: Definieren Sie die Zielgruppe genau und holen Sie diese dort ab, wo sie steht. Das geht mit Landing Pages.

Landing-Pages

Wichtiger Hinweis: Landing-Pages sind KEINE Brückenseiten! Eine Landing-Page ist eine ganz normale Seite innerhalb Ihrer Website. Der Unterschied ist nur, dass diese inhaltlich für den Einstieg in ein bestimmtes Angebot optimiert wurde. Kein Vorwissen, sondern einfache Sprache und Führung. "Sie möchten – wir haben!", ohne Umschweife.

Sie können bei den Anzeigen die Zielseite frei angeben. Das muss NICHT die Homepage/Startseite sein. Sie können auch beliebig viele Kampagnen machen – für jeden möglichen Interessenten eine eigene. In aller Regel werden Sie Kunden mit verschiedenen Ausgangslagen haben: Bieten Sie jeder Kundengruppe eine eigene "Startseite". Der Kunde will seine persönliche Situation abgebildet sehen, er will sich nicht näher mit Ihrem sonstigen Angebot befassen. Niemand "schmökert", wenn er auf eine Google-Anzeige geklickt hat.

Beispiel: Sie bieten zb Sprachkurse an: russisch, polnisch, ungarisch. Sagen Sie nicht: "Tolle Sprachkurse" - das könnte ja auch chinesisch sein - sondern klar: "Sprachkurs Russisch in Wien". Dazu machen Sie eine eigene Seite innerhalb Ihrer Website, bieten die nötigen Information für genau diese Sprache und dazu eine Lageplan. Dasselbe für "Sprachkurs Polnisch in Wien" und vielleicht – weil es eine Marktlücke ist und gerade passt: "Sprachkurs Russisch in Schwechat",
Einfache Sprache, klare Botschaft. Diese Seite legen Sie als Zielseite in der Kampagene fest.

Nicht am Tropf hängen bleiben

Google-Anzeigen wirken schnell – aber nicht nachhaltig. Sobald Sie die Zahlungen einstellen, ist wieder Ebbe. Denken Sie daran, den Schwung auch weiterhin mitzunehmen, indem Sie entweder gleich die Landing-Pages für Google optimieren oder parallel dazu weitere optimierte Landing-Pages einrichten.

Dazu brauchen Sie Links auf diese Seiten. Diese werden Sie zum Teil über die Anzeigen bekommen (etwa aus Foren), aber auch das ist nicht allzu andauernd. Versuchen Sie, über Freunde/Bekannte – mit betteln und knien – Links auf diese Seiten zu bekommen. Links auf Unterseiten (sogenannte Deep Links) wirken glaubwürdiger und weniger aufgesetzt als Links zu Startseite; man bekommt sie leichter.

Kommentare:

Hatte bis jetzt nur flaue erfolge mit adwords. Vielleicht sollte ich die Strategie überdenken. Vielen dank für die Tipps.

Gernot G
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Aspirin für müde Websites

Aspirin für müde Websites: Wenn das Geschäft momentan schwächelt, sollte man Google Anzeigen griffbereit in der Hausapotheke haben. Ein kurzer Beipacktext zu Wirkung und unerwünschten Nebenwirkungen.

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Kontakt: Chio (Christian) Maisriml Mag. Sabine König