Webdesign: Preisvergleich

Preisvergleiche bei Webdesign verwirren mehr, als sie helfen. Das liegt daran, dass Webdesign nicht nur aus der eigentlichen Arbeit mit html & css & jpg besteht, sondern vorab vieles zu tun ist, um das Ding überhaupt auf Schiene zu stellen. Und zwar auf eine Schiene, die auch zu Ihrem Ziel führt. Das ist die eigentliche Arbeit, die weniger oder mehr ausmacht.

Aus unserer Erfahrung wissen wir auch, dass Preisanfragen oft sehr ungenau sind. Im übertragenen Sinn etwa: Ich möchte ein "Fahrzeug". Es ist Aufgabe des Webdesigners, den Wunsch des Kunden als ein konkretes Ziel zu definieren. Da es schon hier sehr viel Raum für verschiedene Interpretationen gibt, ist das Ziel - und damit der Preis - am Ende nicht vergleichbar.

Und nicht zuletzt sind die Vorlieben der Webdesigner recht verschieden. Der eine verwendet grundsätzlich ein Blog, der andere empfiehlt Ihnen ein Shopsystem, auch wenn Sie nur Text einstellen wollen (Geht ja auch..).

Fallstricke

Seitenpreise:
Häufig finden Sie "klare Preisangaben" in Form von "Preis pro Seite". Hier werden die Kosten häufig weit unterschätzt, schlicht weil Seiten "vergessen" werden. Sie brauchen auch ein Impressum, AGB, sonstwas. Selbst ganz einfache Websites haben schnell mehr als 20 Seiten.
Gefährlicher: Wenn Sie einen Preis pro Seite haben, bedeutet das auch, dass Sie selbst keine Seiten anlegen und einstellen können - das kann nur der Designer. Es kommen also laufend Kosten dazu, weil eine Website immer Veränderung unterworfen ist.

Wir stellen unseren Kunden völlig frei, zu welchem Provider sie gehen. Auch ein Wechsel ist jederzeit möglich. 

Natürlich übernehmen wir gerne die Wahl des Providers und kümmern uns um alles - Eigentümer der Website ist aber stets der Kunde selbst.

Spezielle CMS / Redaktionssysteme
Wir verwenden grundsätzlich ein freies Open Source CMS. Lassen Sie sich nicht einreden, dass derartige Systeme "schlechter" sind als andere - oft wird Ihnen sogar ein umgefärbtes OpenSource CMS als Eigenentwicklung verkauft. 
Bei derartigen Systemen fallen laufend Kosten an - Sie müssen oft auch beim Webdesigner hosten; wenn Sie zu einem anderen Anbieter gehen wollen, verlieren Sie Ihre Website.

Orientierungshilfe - Was bekommen Sie im Allgemeinen wofür?

Gratis- oder Billig-Angebote finden Sie gelegentlich in Foren. Meist stecken dahinter umgeschulte Medientechniker oder Jugendliche, die für eine Referenz alles tun würden. Diese Leute haben keinerlei Erfahrung und gehen auch nicht auf Ihre Wünsche ein, sondern werden Ihnen einen Klon ihrer ersten halbwegs funktionierenden Seite aufsetzen.
Für private oder kleinere Firmenpräsenzen können Sie das ruhig mal versuchen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie die Nase voll haben.

Auch wir haben ein Paket in dieser Preisklasse - allerdings ohne PDF: Das CMS ist so einfach zu bedienen, dass Sie es nicht brauchen.

Webdesign um 200 – 400 €
Pakete in dieser Größenordnung finden Sie häufig bei Providern oder kleineren Webdesign-Buden: html & css & jpg, ein kleines CMS und ein paar Tipps auf PDF. An der unteren Grenze sind Änderungen gegen Aufpreis, nahe 400 € dürfen Sie Wünsche gratis äußern. Fertig sieht das dann so aus: Kopfbereich und Menü ganz hübsch gemacht, in der Mitte weiß, da dürfen Sie dann reinschreiben. Wie das geht, steht im PDF.
Ob Sie damit zurecht kommen, hängt von Ihrem Spieltrieb und von Ihrer Lust auf Neues ab: Früher oder später müssen Sie sich mit html & css befassen. 

Webdesign um 400 – 800 €
In dieser Preisklasse bekommen Sie in der Regel eine ordentliche Website, wie es sie zu Hauf im Web gibt: „Willkommen bei Firma XY – den Profis für den Erfolg“: Wir über uns, Impressum, Kontaktformular, Gästebuch. Sie werden mit etwa 5 Besuchern am Tag rechnen können, anfangs vielleicht etwas mehr. Wenn man in Google genau nach dem Firmenwortlaut sucht, wird man Sie finden. Nicht weniger. Nicht mehr.

800,- aufwärts
Das ist die Preisklasse, in der wir uns meistens bewegen. Also das, was Sie hier in den Marginalen sehen. Schauen Sie sich ruhig um.

Tipp:

Mit dem Webkalkulator können Sie die Kosten für Webdesign gut abschätzen. Der Online-Fragebogen ist zwar sehr umfangreich, hilft Ihnen aber dadurch recht gut, Ihre persönlichen Ziele und Anforderungen abzustecken. Das Ergebnis können Sie auch gleich verwenden, um konkrete Angebote einzuholen.

Kontakt: Chio (Christian) Maisriml Mag. Sabine König