Vista vs. XP vs. Acer vs. mich [OT]
Chio (admin) am 03.11.2007Es könnte so einfach sein: Man macht sich vorher halbwegs kundig, kauft sich einen prächtigen Acer Computer, schaltet ihn ein, schaut sich das Vista ein bisserl an (nett gemacht, Lob an die Graphik-Abteilung von Microsoft), um dann – parallel dazu und möglichst umschaltbar – das mittlerweile gereifte XP zu installieren.
NJET! SO NICHT!
Ich nehme an, Acer hätte das Ding lieber mit XP ausgeliefert. Aber da hat wohl Mirkosoft ein bissel mitgeredet und vielleicht auch Acer dazu gebracht, ein bissel dafür zu sorgen, dass das so einfach nicht ist.
Das fängt damit an, dass Vista bereits vorinstalliert ist und mit dem Computer außer ein paar Zetteln gerade mal eine Vista-DVD ohne Seriennummer geliefert wird. Treiber? Njet! Angaben über die verbaute Hardware? Njet!
Die Festplatte ist bereits partitioniert und zwar in: K, C, J – dazwischen der Cardreader und DVD-Brenner als Ansammlung verstreuter Laufwerke. Zumindest sieht das Vista so. XP sieht das anders: C, I, nix. Die Installation auf I gelingt zwar einigermaßen – zumindest die Kernfunktionen, aber der Versuch den Bootloader zu installieren, zerschießt mir zuerst das XP, in der Folge auch noch das Vista.
Gut – nix verloren: Vista neu installieren. Wieder: Nett anzusehen und irgendwie finde ich sogar die Datenträgerverwaltung. Umschichten. I zu D, D zu G, Rest nach hinten.
XP neu installieren. Meldet sich freiwillig für D: und taucht sogar nach einem Neustart wieder auf. Erfreulich.
Jetzt haben wir da noch das Problem mit den vielen gelben Fragezeichen im Geräte-Manager. Immerhin hat Acer auf der Website eine Ansammlung von Treibern, die sich zwar gegenseitig überschreiben, aber: Die Netzwerkkarte funktioniert endlich und damit kann man auch den Rest online updaten.
Der Bootmanager läuft immer noch nicht wirklich – ich darf auswählen zwischen einem Eintrag, der funktioniert und einem der nicht funktioniert; ich habe aber herausgefunden, dass ich mit einem Programmerl (VistabootPro 3.3) den BootManager so ändern kann, dass beim nächsten Neustart das jeweils andere nicht funktioniert – womit ich dann ja doch umschalten kann. (indem ich dann das jeweils Nicht-Falsche auswähle)
Jetzt gewöhne ich dem Bios noch ab, jedes Mal wenn ich einen USB-Stick angesteckt habe von diesem booten zu wollen und dann wäre eh alles schon super.
Mit dieser Kiste werde ich noch viel Spass haben ;-)
PS: Nett von Acer: Das Öffnen des Gehäuses (etwa um Speicher reinzustecken) bewirkt den Verlust der Garantie. Wenn das mal nicht gegen die guten Sitten ist.
PSPS: Die Zeilen wurden unter Win2000 auf einem 300Euro-PC geschrieben, der seit 3 Jahren seinen Dienst klaglos verrichtet. Back
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